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Berliner Dom, Innenansicht

Locations / Keine Kommentare / 12. Juli 2017

Heute gibt es zur Abwechslung mal keine Natur. Vielmehr ist in diesem Foto alles künstlich und das zeigt sich auch in der farblichen Bearbeitung. Ich habe etwas aus dem Farbtopf geschöpft…

Die meisten Fotos des Berliner Doms zeigen die erhabene und mächtige Fassade, doch richtig prunkvoll und majestätisch wird es im Innenraum. Für 7€ (5€ ermäßigt) kann man den Dom besichtigen: Predigtkirche mit Altarraum, Kuppel inkl. Kuppelgang, Taufkirche, Museum und Hohenzollerngruft. Im Vergleich zu den großen italienischen Kirchen ein Spottpreis, das im visuellen Erlebnis keineswegs nachzustehen vermag.

Beim ersten Schritt in die Prediktkirche stockte ich zunächst beim Anblick der beeindruckenden Kuppel. Ein wirklich unglaubliches Meisterwerk, das 70m hoch ragt und perfekte Symmetrien aufweist. Evangelisch?! Wirklich?! Ja! Ein Foto von dieser Perfektion habe in meinem Fundus und kommt dann demnächst hier. Heute geht es aber vielmehr um die riesige Sauer-Orgel, die von Wilhelm Sauer zu Beginn des 20. Jahrhunderts als größte Orgel Deutschlands in den linken Bereich des achteckigen Kirchraums gebaut wurde.

Die schiere Anzahl an Pfeifen haut einen um. Zählen lohnt nicht, es sind einfach zu viele. 7269 um genau zu sein. Eingebettet in den riesigen Westtorbogen und unglaublich schön ausgeleuchtet zeigt sich hier ein wundervolles Farbenspiel. Saftige Orange- und Gelbtöne eingebettet in kühles Pfeifenmetall und unbestrahlten dunkel- bis hellgrauen Kalkstein.

Um dieses menschenleere Foto machen zu können, war etwas Geduld nötig. Die Kamera mit angesetztem Fisheye Objektiv stellte ich zentral in der Vierung auf den Boden und winkelte sie mittels unterlegtem Portemonnaie etwas nach oben. Dann hieß es nur noch geduldig sein und die Kamera mittels WLAN aus der Ferne auslösen. An der Kamera bleiben hätte bei dem gewinkelten Fisheye Objektiv nur dazu geführt, dass ich ebenfalls auf dem Foto gewesen wäre. Ein Hoch auf die aktuelle Kameratechnik, die es mir erlaubte exakt dann auszulösen, als der Moment perfekt war.

Kameradaten:
Fujifilm X-E2 | Samyang 8mm f/3.5 | f/8 | ISO200 | 10s

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